Der Vorstand des Vereins setzt sich paritätisch aus Eltern und Lernbegleitern (LB) zusammen, die unabhängig von der Anzahl der anwesenden Vertreter je 3 Stimmen haben. Damit möchten wir ausdrücken, dass die Interessen der Schule und der Eltern gleichwertig sind und uns eine Kooperation bei der Gestaltung der Schule am Herzen liegt.

In den Vorstandssitzungen (ca. alle 3 Wochen) werden mittel- und langfristige Themen, ungeplante finanzielle Ereignisse und Einzelfälle gemeinsam mit der Geschäftführung und der Pädagogischen Koordination besprochen und Entscheidungen getroffen. Alles was den täglichen Betrieb der Schule angeht wird dann durch die Geschäftsführung und Pädagogische Koordination eigenverantwortlich umgesetzt.

Um das konkreter zu machen. Der Vorstand befasst sich regelmäßig z.B. mit den folgenden Themen:

  • Vorbereitung der Finanz- und Stellenplanung für die Mitgliederversammlung auf Basis der Informationen der Finanz-AG und des LB-Teams
  • Planung und Einleitung der Maßnahmen zur Organisationsentwicklung
  • Einstellung von Mitarbeitern und führen von Mitarbeitergesprächen
  • Langfristige Krankheit von Mitarbeitern
  • Planung und Koordination des Vorbereitungen zum Neubau der Schule
  • Anpassung der Schulgeldordnung an Änderungen des Privatschulfinanzierungsgesetzes
  • Außerordentliche bauliche Anpassung zur Verbesserung des Schallschutzes in den Räumen
  • Mediation von Konflikten

Elternvorstände

Ich engagiere mich im Vorstand der Freien Schule Dreisamtal, um zu einer Lernumgebung beizutragen, in der meine Kinder mit Begeisterung lernen wollen. Dazu bringe ich meine Fähigkeiten als Trainer der Gewaltfreien Kommunikation und IT-Berater mit ein. Ich möchte gerne dazu beitragen, die Vision der Schule, mit all ihren Herausforderungen im Alltag, erfahrbar zu machen und beständig weiter zu entwickeln.

Anett Röhling

anett.roehling@dreisamtalschule.de

Ich bin im Vorstand der Freien Schule Dreisamtal, weil sich meine beiden Töchter hier sehr wohl fühlen und wirklich ungestört und mit Freude lernen können.

Mich überzeugt die individuelle Förderung und die Entwicklung von Gemeinschaftsgefühl und -verantwortung.

Ich engagiere mich im Vorstand der FSD, weil ich Verantwortung übernehmen möchte für die Schule. Hier kann ich die Entwicklung aktiv gestalten, meine Erfahrungen in der ehrenamtlichen Jugend- und Erwachsenenbildung und als Teamleiter in der Umweltforschung einbringen. Das Konzept des individuellen Lernens und des erlebten Gemeinschaftsgefühls begeistert mich jeden Tag und ich möchte dazu beitragen, die Rahmenbedingungen dafür so gut wie möglich zu gestalten.

Gregor Sutter

g.sutter@bahnen.info

Ulrike May

ulrike.may@dreisamtalschule.de

Lernbegleiter-Vorstände

Günter Breier

"Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte." (Winston Churchill)

Mein Weg bis zur FSD war sehr facettenreich. Grundschule, Realschule, Kaufmännische Berufsschule, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule und zu guter Letzt habe ich das Montessori-Diplom bei Claus-Dieter Kaul im IfgL absolviert.

Seit dem Schuljahr 2012/13 bin ich nun Lehrer an der FSD, die hier passender Lernbegleiter heißen. Bei unserer Beziehung zu den Schülern, finde ich es gut, dass wir uns in Gesprächen auf gleicher Augenhöhe austauschen. Ich arbeite auch so gerne hier, weil die Bedürfnisse der Schüler bei vielen Entscheidungen einfach im Vordergrund stehen sollen. Das bedeutet auch, dass wir als Schule nichts in Beton gegossen haben, sondern eine lebendige Schule sind, die sich gemeinsam mit dem Team weiterentwickelt. Hier kann jeder seine Stärken einbringen, aus meinem Studium sind das bei mir die Fächer Geographie und Mathematik.

Gerne spiele ich Volleyball und Brettspiele aller Art oder arbeite mit den Schülern am Computer. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Im Urlaub zieht es uns nach Skandinavien oder in die Schweiz, Hauptsache nach draußen in die Natur.

Alexander Effenberger

Ich bin glücklich, im Schuljahr 2011/12 an einer Schule angekommen zu sein, die meinen Vorstellungen von Lernen am meisten entspricht: Ein Lernen, bei dem sich die Persönlichkeit von Kindern in einer sehr freien, freundlichen und anregenden Umgebung entwickeln kann.

Meinen wichtigsten Beitrag sehe ich darin, eine gute Beziehung zu den Kindern aufzubauen und ihnen ein klarer und authentischer Begleiter beim aktiven Sammeln von Erfahrungen und beim Erforschen von Wissensfeldern zu sein.

Ich arbeite seit ca. 13 Jahren mit Kindern und Jugendlichen, lange Zeit in der außerschulischen Kulturarbeit, indem ich künstlerisch-handwerkliche Angebote machte. Von 1999 bis 2005 leitete ich Kindergruppen im Rahmen von Kinder- und Jugendhilfeangeboten und arbeitete für einen freien Träger in Berlin. Ich habe daneben lange Zeit freiberuflich als Künstler und Handwerker gearbeitet, bis ich mich entschlossen habe Lehrer zu werden. Allerdings war für mich klar, dass ich an einer alternativen Form von Schule mitarbeiten will und deshalb verbrachte ich meine Praktika an montessori-orientierten Schulen. Inzwischen bin ich als Grund-, Haupt- und Realschullehrer in Hamburg ausgebildet worden und habe dreieinhalb Jahre lang Erfahrungen mit dem staatlichen Schulsystem gesammelt. Ich bin jetzt überzeugter als vorher, dass das Konzept einer freien Schule wie hier an der FSD, in jeder Hinsicht das menschlichste und modernste ist. Und ich habe hier einen Ort gefunden, wo ich in einem lebendigen Team sehr gerne arbeite. Nach einem Jahr in der Sekundaria, mehreren Jahren in der Tertia, begleite ich nun die Quartaner (10), leite an der FSD das Atelier und mache Angebote in der Holzwerkstatt sowie im Bereich von Sprache, Geschichte und Politik